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Forschung: Passivrauchen kann Blutdruck bei Kindern erhöhen

Heidelberg (dts) - Passivrauchen kann schon bei Vorschulkindern den Blutdruck erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Ärzte des Universitätsklinikums Heidelberg sowie des Gesundheitsamts Rhein-Neckar bei über 4.000 Fünf- bis Sechsjährigen durchgeführt haben. Demnach hatten Kinder, die zu Hause dem Zigarettenrauch ihrer Eltern ausgesetzt waren, ein um 21 Prozent erhöhtes Risiko für einen hohen Blutdruck.

Bei 28,5 Prozent der Kinder rauchten die Väter, bei 20,7 Prozent die Mütter und bei 11,9 Prozent beide Eltern. Vor allem das Rauchen der Mütter beeinflusste den Blutdruck negativ, vermutlich weil sie eher zu Hause rauchen als die Väter, die bevorzugt am Arbeitsplatz zur Zigarette greifen. Bekannte Risikofaktoren für Bluthochdruck bei Kindern sind Übergewicht, niedriges Geburtsgewicht sowie Bluthochdruck bei den Eltern. Passivrauchen stellt, wie die Studie nun aufdeckte, ein wichtiges zusätzliches, unabhängiges Risiko dar. "Mit dieser Studie haben wir erstmals gezeigt, dass Passivrauchen bei Kindern den Blutdruck deutlich ansteigen lässt", kommentierte Georg Hoffmann, Geschäftsführender Direktor des Heidelberger Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, die Ergebnisse der Studie. Bislang war vor allem der schädliche Effekt auf die Lunge bekannt.
DEU / Wissenschaft / Gesundheit
10.01.2011 · 22:34 Uhr
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