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Forscher: Niedriger Intelligenz-Quotient bedingt Herz-Kreislauf-Erkrankungen

London (dts) - Ein niedriger Intelligenz-Quotient ist nach dem Rauchen angeblich der wichtigste Risiko-Indikator für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Das wollen britische Forscher herausgefunden haben, die über 1.100 Männer und Frauen im Alter von rund 55 Jahren über einen Zeitraum von 20 Jahren beobachtet hatten. Im Rahmen der Studie wurden die Auswirkungen sozialer Faktoren auf die Gesundheit in der Allgemeinbevölkerung untersucht. Gesammelt wurden dafür unter anderem Daten zu Körpergröße, Gewicht, Blutdruck, Tabakkonsum, körperlicher Aktivität, Bildung, Beruf und IQ. Die Forscher hätten dabei einen großen Zusammenhang von geringer Intelligenz und gesundheitsschädigendem Verhalten festgestellt, zum Beispiel hinsichtlich Rauchen oder geringer körperlicher Aktivität. "Der niedrige IQ ist kein Risikofaktor, sondern lediglich ein Indikator für höhere Gefährdung. Der IQ ist auch keineswegs vollständig begabungsabhängig, sondern auch bildungs- und ausbildungsabhängig", so der deutsche Herzspezialist Helmut Gohlke.
Großbrittanien / Gesundheit / Gesellschaft / Wissenschaft
12.02.2010 · 11:00 Uhr
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