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Forscher der Uni Aachen entdecken neue Brustkrebsmarker

Aachen (dts) - Ein Forscherteam der Universität Aachen hat neue Brustkrebsmarker entdeckt, die die Therapie für viele Frauen erleichtern könnten. Aufgrund dieser mulekularen Marker kann eine Individualisierung der Krebstherapie erreicht werden, die zukünftig möglicherweise einer größeren Patientinnengruppe die Chemotherapie ersparen wird und das Rückfall-Risiko mindern kann, sagte Teamleiter Professor Edgar Dahl am Institut für Pathologie. 80 Prozent aller Brustkrebspatientinnen mit einem "Nodal-negativen" Brusttumor würden derzeit eine Chemotherapie bekommen, obwohl dies nur bei etwa 30 Prozent der Patientinnen notwendig wäre. "Das Problem ist, dass wir bisher nicht wissen, welche Patientinnen zu den 30 Prozent gehören, die ein hohes Rückfall-Risiko haben, daher wird den meisten Frauen zur Sicherheit die Chemotherapie empfohlen", so Dahl. Dieses Problem der Übertherapierung solle in Zukunft durch die molekularpathologische Analyse des Tumorgewebes gelöst werden. Das Team hatte fünf Jahre an den jüngsten Ergebnissen gearbeitet.
25.01.2010 · 15:25 Uhr
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