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Forsa-Chef weist Kritik Steinmeiers zurück

Essen (dts) - Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, hat die Kritik von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier zurückgewiesen. Gegenüber der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) sagte Güllner, dass die SPD ihre "Strategie des Lagerwahlkampfes aufgeben sollte". Vielmehr sollte sie sich auf das Mitregieren beschränken und mit Blick auf die Bundestagswahl offensiv für eine Fortsetzung der großen Koalition eintreten. Im Vorfeld ließ Steinmeier verlauten, dass der 27. September ein "Debakel für die Demoskopen" und insbesondere für Forsa "ein Fiasko werde". Güllner sagte dazu, dass dem, der am Boden liege, manchmal nichts anderes übrig bleibt. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage liegt Steinmeier in der Wählergunst bei nur noch 17 Prozent, sollten die Bürger den Kanzler direkt wählen können. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erreichte dabei einen Jahreshöchstwert von 58 Prozent.
DEU / Bundestagswahl / Umfrage
29.07.2009 · 20:39 Uhr
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