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Forsa-Chef räumt Paulis "Freier Union" bei Wahl keine Chancen ein

Berlin (dts) - Der Meinungsforscher Manfred Güllner vom Umfrage-Institut Forsa räumt der neu gegründeten Partei der ehemaligen CSU-Abgeordneten Gabriele Pauli zur Bundestagswahl "null Chancen" ein. Zur Begründung sagte Güllner in einem Gespräch in der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe): "Die Leute wissen von Frau Pauli, dass sie Krach mit Edmund Stoiber hatte. Das war`s dann aber auch schon." Angesichts der Wirtschaftskrise hätten es Protestparteien zudem momentan eher schwer, fügte Güllner hinzu: "Das Bedürfnis nach Problem-Lösungen nimmt gerade jetzt zu. Wer nur polemisiert und polarisiert, der wird von den Wählern abgestraft. Das trifft dann eben auch auf Frau Pauli und ihre neue Partei zu." Güllner erinnerte an frühere Partei-Gründungen, die aus Protest entstanden sind, wie die Statt-Partei oder die Schill-Partei. Nach einer kurzen Welle der Aufmerksamkeit hätten sich solche Gruppierungen am Ende doch als "Eintagsfliegen" erwiesen, sagte Güllner.
DEU / Parteien / Bundestagswahl
24.07.2009 · 14:35 Uhr
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