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Forderungen der 5+1-Gruppe an Iran laut Netanjahu unzureichend

Berlin (dpa) - Israels Premier Benjamin Netanjahu hat den fünf UN-Vetomächten und Deutschland vorgeworfen, bei den Atomgesprächen mit dem Iran unzureichende Forderungen zu stellen. Das geschehe, um die Verhandlungen nicht zu gefährden, sagte er der «Bild»-Zeitung. Die 5+1-Gruppe wolle unbedingt irgendein Ergebnis erzielen und haben die Forderungen deswegen so abgesenkt, sagte Netanjahu. Der unter Androhungen von weiteren Sanktionen geforderte Stopp der Urananreicherung auf 20 Prozent sei völlig ungeeignet.

Konflikte / Nahost
06.06.2012 · 02:30 Uhr
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