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Foltervorwürfe gegen Griechenland

Straßburg (dpa) - Das Antifolterkomitee des Europarats erhebt schwere Vorwürfe gegen Griechenland. Im Polizeigewahrsam komme es zu brutalen Übergriffen - einige Praktiken grenzten an Folter, heißt es im jüngsten Bericht der Menschenrechtsexperten. In Thessaloniki sei einem Mann eine Plastiktüte übergestülpt worden. Die Beamten hätten gedroht, ihn zu vergewaltigen. Als menschenunwürdig beschrieb das Komitee die Lage im Gefängnis in Amfissa - wegen Überfüllung, verseuchter Schlafplätze und fehlender ärztlicher Versorgung.

Menschenrechte / Griechenland
17.11.2010 · 06:51 Uhr
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