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Folgenschwere Vulkanausbrüche der Geschichte

Mount St. HelensGroßansicht
Hamburg (dpa) - Seit Jahrhunderten bringen Vulkanausbrüche Flutwellen, Ascheregen, Brände und Flüchtlingselend über die Menschen. Jährlich werden rund 50 Vulkane in unberechenbarem Rhythmus tätig. Beispiele für folgenschwere Vulkanausbrüche:

Dezember 2009 Mayon, Philippinen: Bei einem Ausbruch sterben mindestens vier Menschen, Tausende sind auf der Flucht. Bereits 2000 und 2001 mussten bis zu 61 000 Menschen vor den Aktivitäten des Feuerbergs in Sicherheit gebracht werden.

2008 Tungurahua, Ecuador: Bei einem Ausbruch sterben zehn Menschen. Seit 1999 stößt der Vulkan immer wieder Lava und Asche aus.

2002 Nyiragongo, Kongo. Etwa 89 Menschen kommen ums Leben, als Lavamassen die Stadt Goma und angrenzende Dörfer zerstören.

2000 Popocatepetl, Mexiko: Nach dem schwersten Ausbruch des Vulkans seit 500 Jahren werden zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht.

1997 Soufrière, Montserrat: Die Hauptstadt der Karibikinsel, Plymouth, wird zerstört, Dutzende Einwohner sterben.

1994 Merapi, Indonesien: Die meisten der fast 70 Todesopfer sterben durch glühend heiße Gaswolken.

1991 Pinatubo, Philippinen: Einer der schwersten Ausbrüche des Jahrhunderts fordert bis zu 1000 Menschenleben.

1986 Nios, Kamerun: Eine Giftgaswolke aus dem Kratersee tötet nahezu 1800 Anwohner.

1985 Nevado del Ruiz, Kolumbien: Bis zu 25 000 Menschen sterben in Schlammlawinen.

1980 St. Helens, USA: Bei einem Ausbruch wird die Gipfelspitze weggesprengt, 57 Menschen sterben. Eine riesige Aschewolke umkreist die Erde.

1902 Montagne Pelee, Martinique: Bis zu 30 000 Menschen werden durch Auswurf und eine Glutwolke getötet.

1883 Krakatau, Indonesien: Rund 70 000 Tote sind zu beklagen, Aschewolken verdunkeln weite Teile der Erde.

1815 Tambora, Indonesien: Bei dem folgenschwersten Vulkanausbruch der Geschichte werden mehr als 100 Kubikkilometer Gestein ausgeworfen. Etwa 10 000 Menschen sterben gleich, weitere 80 000 später an Hungersnöten und Krankheiten.

1792 Unzen, Japan: Der Ausbruch zieht Erdbeben und eine Flutwelle nach sich, rund 15 000 Menschen sterben.

1669 Ätna, Italien: Lava und Erdbeben töten etwa 20 000 Menschen.

1631 und 79 n. Chr., Italien: Ausbrüche begraben zweimal die Stadt Pompeji unter sich und töten insgesamt 6400 Menschen.

Vulkane / Luftverkehr / Island
16.04.2010 · 22:46 Uhr
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