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Firmenkantinen wegen EHEC geschlossen

Frankfurt/Main (dpa) - Wegen des lebensgefährlichen Darmbakteriums EHEC hat das Frankfurter Gesundheitsamt zwei Kantinen einer Unternehmensberatung geschlossen. Einige der Patienten, die in der Mainmetropole wegen des EHEC-Keims im Krankenhaus behandelt werden, arbeiten dort.

Die Kantinen der Unternehmensberatung Price Waterhouse Coopers (PwC) seien vorsorglich geschlossen worden, berichtete Oswald Bellinger vom Gesundheitsamt. Man wolle sichergehen, dass nicht Mitarbeiter des Küchenpersonals den Keim übertragen haben. Dies sei aber unwahrscheinlich, da es bundesweit EHEC-Fälle gebe. Wahrscheinlich habe ein Lieferant kontaminierte Ware an die beiden Kantinen der Unternehmsberatung geliefert.

Das Gesundheitsamt hat die Kantinen bereits am Freitag kontrolliert, diese aber in «einwandfreiem» Zustand vorgefunden. Die Kantinen dürften wieder öffnen, wenn die Stuhlproben aller Mitarbeiter analysiert seien - vermutlich Ende der Woche.

Gesundheit / Infektionen
23.05.2011 · 17:54 Uhr
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