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Fidel Castro erstmals wieder in der Öffentlichkeit

Der ehemalige kubanische Präsident Fidel Castro beim Besuch eines wissenschaftlichen Instituts in Havanna.Großansicht
Havanna (dpa) - Kubas Revolutionsführer und Ex-Präsident Fidel Castro ist erstmals seit seiner Erkrankung vor rund vier Jahren wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten. Der 83-Jährige besuchte in Havanna das Nationale Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNIC).

Offizielle kubanische Websites zeigten Bilder von Castro, wie er sich in weißer Trainingsjacke (Marke: Nike) lächelnd mit Mitarbeitern des Institutes unterhält. Anlass des Besuchs, der bereits am Mittwoch stattfand, war den Angaben zufolge der 45. Gründungstag der Einrichtung.

«El Comandante» sei von den Mitarbeitern herzlich empfangen worden. Die fünf Fotos wurden von einem seiner Söhne, dem Fotografen Alex Castro Soto del Valle, aufgenommen. Die Nachricht wurde zunächst in regierungsnahen Internet-Blogs verbreitet. Fidel Castro hatte 2006 nach einer Darmoperation die Amtsgeschäfte als Staatschef an seinen Bruder Raúl abgetreten. Seit dem 26. Juli 2006 war er nicht mehr öffentlich aufgetreten. Dennoch war der Revolutionsführer öffentlich stets sehr präsent.

Er empfing immer wieder Staatsgäste zum Meinungsaustausch. Zu den häufigsten Besuchern gehörte Venezuelas Präsident Hugo Chávez, der nach dem Treffen stets über den guten Gesundheitszustand des prominenten Patienten berichtete. Auch Ecuadors Präsident Rafael Corea und Chiles inzwischen nicht mehr amtierende Staatschefin Michelle Bachelet waren im vorigen Jahr bei ihm. Zudem äußert sich Castro regelmäßig in seiner Kolumne «Reflexiones de Fidel», in denen er vor allem die USA heftig kritisiert.

Bericht «Cubadebate»

Innenpolitik / Castro / Kuba
11.07.2010 · 15:04 Uhr
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