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Feuerwehr kämpft gegen Waldbrände

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Berlin (dpa) - Brände in Wäldern und auf Feldern haben in mehreren Regionen Deutschlands zu Feuerwehreinsätzen geführt. Seit Anfang Juli erfassten die Flammen in Schleswig-Holstein einige zehntausend Quadratmeter. Mehr als 110 solcher Brände zählte die Feuerwehr seitdem im Norden.

Dabei wurden nach Angaben des Landesfeuerwehrverbandes vom Donnerstag 18 Mähdrescher, Strohpressen und andere Erntemaschinen zerstört. Menschen wurden nicht verletzt.

Im Pfälzerwald bei Elmstein gibt es nach einem zweiten Waldbrand innerhalb von 24 Stunden Anzeichen für Brandstiftung. Die Brandorte liegen nur etwa drei Kilometer auseinander. In der zeitlichen und räumlichen Nähe sieht die Polizei einen Hinweis darauf, dass die Feuer gelegt wurden. Es sei allerdings kein Brandbeschleuniger gefunden worden, teilte die Polizei am Donnerstag in Neustadt an der Weinstraße mit. Hinweise auf den oder die möglichen Täter gebe es noch nicht.

Die extreme Trockenheit hält seit Tagen auch die Feuerwehren in ganz Niedersachsen auf Trab. «Fast täglich haben wir deswegen Brandmeldungen», sagten Polizeisprecher am Donnerstag. Ackerflächen entzünden sich durch heißgelaufene Erntemaschinen, auch kleinere Waldbrände beschäftigen die Wehren. Der erste größere Brand in der Lüneburger Heide an der A7 war am Mittwoch jedoch schnell unter Kontrolle. Auch ein Feuer in einem Waldgebiet im Kreis Verden in der Nähe des neuen Wolfscenters wurde rechtzeitig entdeckt und am Mittwoch schnell gelöscht.

Brände
22.07.2010 · 17:43 Uhr
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