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Feuerinferno von Viareggio: Zahl der Opfer steigt

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Viareggio (dpa) - Nach dem Flammeninferno im italienischen Viareggio ist die Zahl der Todesopfer in der Nacht zum Donnerstag auf 18 gestiegen. Am frühen Morgen starb ein weiterer Schwerverletzter im Krankenhaus von Carrara, wie die italienische Agentur Ansa berichtete.

Der Mann hatte bei dem Unglück schwerste Verbrennungen am ganzen Körper erlitten. Erst am Vortag waren zwei Kleinkinder an den Brandverletzungen gestorben, die sie in der Nacht zum Dienstag bei der Explosion eines Flüssiggas-Waggons im Bahnhof von Viareggio davongetragen hatten.

Insgesamt werden nach offiziellen Angaben in den Krankenhäusern Norditaliens 28 Schwerverletzte des Unglücks versorgt. Der Zustand von rund 20 Patienten gilt als kritisch, da sie schwerste Verbrennungen am ganzen Körper haben. Mehrere Menschen wurden noch vermisst. Es wurde daher weiterhin eine «viel höhere Zahl an Todesopfern» befürchtet.

Im Bahnhof des westtoskanischen Urlaubsortes war in der Nacht zum Dienstag ein mit Flüssiggas betankter Kesselwaggon aus noch unbekannter Ursache explodiert. Durch die Wucht der Explosion wurden zahlreiche Häuser in der Umgebung zerstört. Experten vermuten, dass ein Achsbruch an dem Waggon das Inferno ausgelöst hat.

Bahn / Unfälle / Italien
02.07.2009 · 08:53 Uhr
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