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Festnahmen bei Einsatz gegen Al-Kaida in Türkei

Blick über die Dächer von Istanbul auf den Bosporus:2003 hatten  Al-Kaida-Anhänger in der Millionenmetropole Bombenanschläge gegen Synagogen und britische Einrichtungen verübt.Großansicht

Istanbul (dpa) - Die türkische Polizei hat bei zwei Einsätzen gegen militante Islamisten insgesamt zwölf mutmaßliche Anhänger des Terrornetzwerkes Al-Kaida festgenommen.

Dabei seien in Istanbul und in der östlichen Provinz Van auch Waffen und Sprengstoff sichergestellt worden, berichteten türkische Medien am Mittwoch. Die am Dienstag Festgenommenen werden verdächtigt, Terroranschläge vorbereitet zu haben.

Die türkische Polizei rückt immer wieder zu Großeinsätzen gegen militante Islamisten aus. 2003 hatten Al-Kaida-Anhänger in Istanbul Bombenanschläge gegen Synagogen und britische Einrichtungen verübt. Dabei waren 57 Menschen getötet worden. Sieben Menschen - ein Syrer und sechs Türken - waren dafür zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden.

In einer Mitte August veröffentlichten Botschaft hatte die Nummer Zwei des Terrornetzwerks, Eiman al-Sawahiri, gegen die Türkei gewettert und dem Staat Komplizenschaft mit den USA und Israel vorgeworfen. Zugleich forderte Al-Sawahiri das Land am Bosporus dazu auf, sämtliche Verbindungen zu Israel abzubrechen.

Terrorismus / Türkei
27.10.2010 · 09:25 Uhr
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