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Fehlstart für Zehnkampf-Europameister Behrenbruch

Mäßiger AuftaktGroßansicht

London (dpa) - Zehnkampf-Europameister Pascal Behrenbruch hat bei seiner Olympia-Premiere in London einen Fehlstart hingelegt. Nach drei Disziplinen lag der selbst erklärte Medaillenkandidat am Mittwoch nur auf dem zwölften Platz.

Der Frankfurter sprintete die 100 Meter zum Auftakt in 11,06 Sekunden. Damit blieb der 27-Jährige, der nach seiner Ausbootung durch den DLV im estnischen Tallinn lebt und trainiert, 22 Hundertstel über seiner persönlichen Bestleistung.

Mit 7,15 Metern im Weitsprung konnte sich Behrenbruch nicht steigern, auch im Kugelstoßen war er mit 15,67 Meter weit von seiner Bestleistung entfernt. Dabei war der Europameister von Helsinki als Zweiter der Jahresweltrangliste hinter Weltrekordler Ashton Eaton angereist. Der Amerikaner führte nach drei Disziplinen mit 2848 Punkten vor seinem Landsmann Trey Hardee (2743).

Prächtig schlug sich der Hallenser Rico Freimuth: Der 24-Jährige war nach dem Kugelstoßen mit 2586 Punkten Siebter im Feld der noch 29 Zehnkämpfer. Auch für den Frankfurter Jan Felix-Knobel war es kein Auftakt nach Maß: Der Olympia-Debütant lag nach drei Runden mit 2403 Punkten nur auf dem 22. Rang.

Für den früheren Weltrekordler Roman Sebrle ist das letzte Olympia-Abenteuer bereits zu Ende. Wegen einer Fußverletzung musste der 37 Jahre den Wettkampf aufgeben. Über 100 Meter hatte er sich noch durchgebissen, war aber in 11,54 Sekunden nur 31. und Letzter geworden.

Zum Weitsprung konnte der Olympiasieger von 2004 in Athen und Weltmeister von 2007 nicht mehr antreten. Sebrle will aber weitermachen: 2013 gibt es eine Hallen-EM in Göteborg und die Freiluft-Weltmeisterschaften in Moskau.

Olympia / London / Leichtathletik / Zehnkampf
08.08.2012 · 21:34 Uhr
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