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FDP hat Angst vor neuer Rattenplage

Brüssel/Berlin (dts) - Die EU-Kommission plant eine neue Verordnung zur Regulierung der Schädlingsbekämpfung und will damit wirksame Rattengifte verbieten. Wie die "BILD-Zeitung" (Samstagausgabe) berichtet, soll der Wirkstoff Kumarin künftig nicht mehr zur Rattenbekämpfung erlaubt sein. Das geht aus dem Entwurf der Verordnung hervor, gegen den die FDP nun Widerstand angekündigt hat. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Pharmaexperte, Lutz Knopek, sagte der Zeitung, Kumarin sei in 95 Prozent aller Rattengifte enthalten. Ein Verbot könnte zu neuen Rattenplagen in Europa führen. "Ratten vermehren sich bekanntlich explosionsartig. Die EU darf daher keinesfalls den wirksamen Giftstoff verbieten, mit dem man die Ratten stoppen kann", sagte Knopek der BILD-Zeitung. Die EU-Kommission begründet das geplante Kumarin-Verbot mit Gefahren für Schwangere. Diesen Grund weist Knopek zurück. "Solange Schwangere Rattengift nicht gerade essen oder trinken, besteht keine Gefahr", sagte der FDP-Politiker. Der Wirkstoff werde sogar in Arzneien für Herzkranke verwendet.
DEU / EU / Tiere / Industrie
27.02.2010 · 08:15 Uhr
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