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Fast 200 Tote nach Zyklon in Südasien

Kalkutta (dts) - Die Zahl der Todesopfer durch den schweren Zyklon "Aila" in Indien und Bangladesch ist nach letzten Informationen auf mindestens 191 gestiegen. Laut den Behörden in Westbengalen gibt es dort 78 Todesfälle und nach Angaben der Regierung in Bangladesch ist dort von 113 Todesopfern die Rede. Zwar ist der Zyklon nun am Abflauen, allerdings wird das Gebiet derzeit von schweren Regenfällen heimgesucht, welche Erdrutsche auslösen und Rettungsarbeiten erschweren. Allein bei einem Erdrutsch in Westbengalen wurden 20 Menschen getötet. Zehntausende Menschen in der Region mussten evakuiert werden. Der Sturm war am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde über den Nordosten Indiens und Teile von Bangladesch hinweg gezogen und hatte für erhebliche Sach- und Personenschäden gesorgt. Knapp 180.000 Häuser sollen zerstört worden sein, Millionen Menschen sind nun auf der Flucht vor Überschwemmungen. Umweltschützer sind weiterhin besorgt über das Schicksal der knapp 500 Tiger im Reservat Sundarbans. Ihr Trinkwasser soll infolge der Überflutungen verunreinigt worden sein.
Indien / Bangladesh / Zyklon / Katastrophe
27.05.2009 · 22:34 Uhr
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