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Familienministerin Schröder bekommt ein Kind

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder wird zum ersten Mal Mutter.Großansicht

Berlin (dpa) - Als erste amtierende Bundesministerin in Deutschland bekommt Familienministerin Kristina Schröder (CDU) ein Kind. Kanzlerin Angela Merkel wünschte der 33-Jährigen am Mittwoch von Herzen Glück.

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin, alle im Kabinett freuten sich mit dem Ehepaar Schröder. Die Ministerin ist mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Ole Schröder (CDU), verheiratet.

«Wir erwarten im Juli unser erstes Kind», sagte die Ministerin der «Bild»-Zeitung». «Wir sind sehr glücklich und dankbar und hoffen, dass alles gut geht.» Kind und Karriere will sie mit Hilfe der Familie meistern. «Wir werden dann vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland, bei denen beide beruflich sehr gefordert sind (...). Aber wir sind zuversichtlich, dass wir das auch mit Unterstützung unserer Familien hinbekommen.»

Nach Angaben des Familienministeriums will die Ressortchefin die gesetzliche Mutterschutzzeit von 14 Wochen zu Hause bleiben. «Aus gesundheitlichen Gründen ist das für Mutter und Kind erforderlich», sagte eine Sprecherin. Schröder werde aber ihr Amt in dieser Zeit nicht ruhen lassen und notwendige Entscheidungen persönlich treffen. Ansonsten werde sie im normalen Geschäftsbetrieb von ihren Staatssekretären vertreten. Die Vertretung im Ministerrang hat Forschungsministerin Annette Schavan (CDU).

Die Senioren-Union erklärte, die Familienministerin ermutige viele junge berufstätige Paare, sich trotz Doppelbelastung für ein Kind zu entscheiden. Und «Kristina Schröder und ihr Mann Ole leisten einen ganz persönlichen Beitrag zum Generationenvertrag - Kinder sind das beste Rentenprogramm.»

Am Dienstag hatte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles (40) ihr erstes Kind zur Welt gebracht. Nach Angaben der «Rhein-Zeitung» war ihre Tochter Ella Maria bei der Geburt 48 Zentimeter groß und 2810 Gramm schwer. Nahles will bereits Ende März ihr SPD-Amt in Berlin wieder ausüben. Hauptsächlich soll sich der Vater um den Nachwuchs kümmern. Er nimmt dafür Elternurlaub.

Regierung
19.01.2011 · 18:04 Uhr
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