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Familiendrama im Harz: Angehörige vernehmungsunfähig

Trauergottesdienst um getötete KinderGroßansicht

Astfeld/Goslar (dpa) - Nach dem tödlichen Familiendrama in Astfeld bei Goslar gehen heute die Ermittlungen der Polizei zu dem Motiv der verdächtigen Mutter weiter. Bisher konnte keiner der Angehörigen befragt werden.

Weder die tatverdächtige Frau noch die Großeltern waren vernehmungsfähig. Der Großvater hatte die Leichen der vier Monate alten Amelie und der fünf Jahre alten Laura am Dienstagmorgen gefunden. Lauras Zwillingsschwester entkam der Attacke nur knapp. Kurz nach der furchtbaren Entdeckung wurde die Mutter festgenommen.

Sie konnte wegen ihrer psychischen Verfassung bisher jedoch nicht vernommen werden. Auch die Väter der toten Kinder seien bislang nicht befragt worden - die Zwillinge und das Baby waren von verschiedenen Männern.

Die Mutter war seit Oktober vergangenen Jahres geschieden. Sie hat schwere seelische Probleme. Erst im März war sie aus einer psychiatrischen Klinik entlassen worden. Vieles deute darauf hin, dass die alleinerziehende Mutter nicht die seelische Stabilität für die Alltagsbelastungen hatte, sagte ein Ermittler. Die unter dringendem Tatverdacht stehende 34-Jährige wurde nach dem Verbrechen vorübergehend wieder in eine Psychiatrie gebracht.

Die Mutter hatte nach Polizeiangaben beim Jugendamt Hilfe gesucht und auch bekommen. Spekulationen über mögliche Versäumnisse der Behörden könnten daraus aber nicht abgeleitet werden.

Am Abend hatten rund 300 Menschen in Astfeld der beiden getöteten Kinder gedacht. Die Bewohner versammelten sich zu einer Trauerandacht in der Dorfkirche. «Das, was geschehen ist, macht sprachlos und ratlos und wütend», sagte Pastorin Kathrin Reich.

Kriminalität / Kinder
14.04.2011 · 07:08 Uhr
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