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Falscher Sprengstoffalarm am Flughafen Rostock

Flughafen Rostock-LaageGroßansicht

Laage/Rostock (dpa) - Die Laptoptasche einer 45 Jahre alten Reisenden hat am Freitagabend einen Sprengstoffalarm am Flughafen Rostock-Laage ausgelöst.

Bei der Sicherheitskontrolle am Check-In hatte ein Detektor Spuren eines verdächtigen Stoffes gefunden und automatisch Alarm geschlagen, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Samstag. Aufgrund der erhöhten Alarmbereitschaft wegen der Terrorwarnungen wurde die Frau in Polizeigewahrsam genommen, ihre Tasche untersucht und der gesamte Flughafenbereich abgesperrt. Später stellte sich der Alarm als unbegründet heraus.

Bei dem verdächtigen Stoff an der Laptoptasche handelte es sich um TGM-3, das laut einer EU-Richtlinie als Zusatzstoff für Sprengstoffe gilt. Es wird aber auch in Nagellacken und Haarsprays verwendet, sagte der Polizeisprecher. Möglicherweise habe der Detektor bei Luftmessungen Haarspray-Rückstände an der Tasche gefunden. Nachdem die Tasche mehrfach geröntgt und von Sprengstoffspürhunden überprüft wurde, durfte die Reisende nach mehreren Stunden wieder gehen.

Der Flugbetrieb sei durch den Alarm nicht wesentlich beeinträchtigt worden. Nur der Flug ins türkische Antalya, den auch die 45-Jährige gebucht hatte, sei mit Verspätung und ohne die Passagierin abgeflogen. Zu weiteren Verzögerungen oder Flugausfällen kam es jedoch nicht. Nach Polizeiangaben handelte es sich um den ersten Einsatz dieser Art am Flughafen Rostock-Laage.

Innere Sicherheit / Terrorismus
20.11.2010 · 10:43 Uhr
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