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Fall Timoschenko: Westerwelle zeigt sich vorsichtig optimistisch

Brüssel (dts) - Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich hinsichtlich einer Verbesserung der Lage für die inzwischen in ein ukrainisches Krankenhaus verlegte Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko sowie für weitere ukrainische Oppositionspolitiker vorsichtig optimistisch gezeigt. "Es geht um eine angemessene medizinische Versorgung. Dafür haben wir das unsere beigetragen", kommentierte Westerwelle beim WDR Europaforum in Brüssel die inzwischen durch einen deutschen Arzt übernommene Betreuung Timoschenkos.

Weitere Fortschritte über den Weg der Ukraine nach Europa und im momentan stillliegenden EU-Assoziierungsabkommen hingen nun von Gesprächen mit den Regierungspolitikern des Landes ab. Den politischen Entwicklungen in Griechenland steht Westerwelle hingegen "sehr besorgt" gegenüber. Die EU-Staaten seien zwar bereit zu helfen, "aber die Griechen müssen selbst wissen, was sie aufs Spiel setzen, wenn sie bereits geschlossene Verträge in Frage stellen", so der Außenminister. Trotz des Ärgers über die europäischen Entscheidungen empfahl er der deutschen Politik und Öffentlichkeit in dieser Hinsicht mehr Zurückhaltung.
DEU / Ukraine / Griechenland / Weltpolitik
09.05.2012 · 18:31 Uhr
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