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Fall Mirco: Viele DNA-Spuren gesichert

Hinweisschild der «Soko Mirco»Großansicht

Grefrath (dpa) - Die Polizei hat im Fall des verschwundenen Mirco nicht nur an dessen Kleidung fremde DNA-Spuren sichern können. Auch an Mircos Fahrrad, im Gelände am Ort seiner Entführung, auf dem Parkplatz und an der Stelle, wo der Entführer an der Landstraße 39 geparkt haben soll, sei DNA gesichert worden.

Das sagte Polizeisprecher Willy Theveßen der Nachrichtenagentur dpa. Außerdem bekamen die Ermittler einen überraschenden Anruf: Der Müll vom Parkplatz, auf dem Mircos Kleidung entdeckt wurde, ist doch nicht verbrannt, wie die Sonderkommission bislang geglaubt hatte. Er lagerte zwei Wochen lang unbemerkt auf einem Bauhof in einem großen Müllcontainer, bestätigte Theveßen am Dienstag einen Bericht der «Bild»-Zeitung.

Erst bevor der Müll tatsächlich verbrannt werden sollte, informierte die Bauhof-Leitung die Polizei. Die Beamten stoppten die Abfuhr des Mülls. Nun stehen sie vor einem Berg von 17 Kubikmetern Abfall aus den öffentlichen Mülleimern der Region, der akribisch durchsucht werden muss - etwa nach Mircos Handy.

Mirco (11) war am 3. September auf dem Heimweg von einer Skater- Anlage verschwunden. Eine 80-köpfige Sonderkommission ermittelt. Bislang gingen 1800 Hinweise aus der Bevölkerung ein.

Kriminalität / Kinder
21.09.2010 · 17:17 Uhr
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