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Fall Mirco: Schrei kam aus Maisfeld oder Wäldchen

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Grefrath (dpa) - Der markerschütternde Kinderschrei in der Nacht, als Mirco aus Grefrath verschwand, kam aus einem Maisfeld oder einem angrenzenden Wäldchen. Das ist das vorläufige Ergebnis der Schalltests, die am vergangenen Freitag vor Ort von Experten vorgenommen wurden.

Mit dem Auto sei der Bereich nicht zu erreichen, sagte ein Polizeisprecher am Montag auf Anfrage. Das Gebiet, in dem die Ermittler nun den Tatort eines Sexualverbrechens vermuten, wurde am Montag vergeblich mit vier Spürhunden abgesucht. Es war bereits von Beamten einer Einsatzhundertschaft durchkämmt worden.

Mit künstlich erzeugten Kinderschreien hatten die Experten den Bereich eingrenzen können, in dem der Schrei ausgestoßen wurde. Ob er indes tatsächlich von Mirco abgegeben wurde, ist weiterhin offen. Mehrere Zeugen hatten den Schrei vernommen. Er ertönte etwa eine halbe Stunde nach der Entführung des Jungen und wurde 6,5 Kilometer nordöstlich von Grefrath nahe des Klosters Mariendonk gehört.

Mirco verschwand vor über fünf Wochen. Wochenlang hatten Polizisten das Gebiet rund um die Kleinstadt nahe der Grenze zu den Niederlanden durchkämmt. Dabei waren bis zu 1000 Polizisten im Einsatz. Es war eine der größten Suchaktionen in Deutschland.

Kriminalität / Kinder
11.10.2010 · 17:39 Uhr
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