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Facebook-Börsengang - Mark Zuckerbergs flotter Dreier

17,6 Milliarden Dollar - auf diese gewaltige Summe könnte in den nächsten Tagen das Vermögen von Mark Zuckerberg anwachsen. Der Gründer und Alleinherrscher des größten Sozialen Netzwerks der Welt peilt mit Facebook gerade den größten Börsengang eines Internetunternehmens aller Zeiten an. Auf bis zu 104 Milliarden Dollar wird die Bewertung des Netzwerks geschätzt, das nun an die Wall Street strebt.

Damit der Weg für Facebook auch nach dem Börsengang weiter steil nach oben führt und die Plattform noch lukrativer wird, hat Dompteur Zuckerberg einen Kreis absoluter Elitekräfte um sich geschart. Maßgeblicher Bestandteil des inneren Zirkels: ein attraktives Frauen-Trio. Um Sheryl Sandberg, Carloyn Everson und Rebecca van Dyck für sich zu gewinnen, hat sich Mark Zuckerberg schamlos bei der Konkurrenz bedient. Die drei Managerinnen blicken auf Karrieren bei Apple, Microsoft beziehungsweise Google zurück.

Sheryl Sandberg

Die prominenteste in Zuckerbergs attraktivem Dreigestirn ist Sheryl Sandberg. «Die Frau, die Mark Zuckerberg reich macht», titelte news.de im Februar 2012 über Facebooks «Chief Operating Officer». Seit vier Jahren sorgt Sandberg dafür, dass Facebook aus seinen gigantischen Nutzerzahlen auch finanziell Profit schlagen kann. Zuckerberg warb die 42-Jährige bei Konkurrent Google ab. Im Vorfeld des Börsengangs begleitete Sandberg ihren Boss auf seiner Roadshow, um in den großen Städten der USA für eine Investition bei Facebook zu werben. 

Carolyn Everson

Die blonde Amerikanerin arbeitete als oberste Werbestrategin beim Softwaregiganten Microsoft, ehe Zuckerberg sie nach Palo Alto locken konnte. Wie schon beim Windows-Entwickler aus Redmond ist Everson bei Facebook zuständig für den weltweiten Anzeigenbetrieb. Ihre offizielle Bezeichnung: «Vice-President of Global Sales». Vor ihrem Engagement beim Konzern von Bill Gates war die 39-Jährige für MTV Networks tätig.

Rebecca van Dyck

Rebecca van Dyck ist der jüngste Coup von Mark Zuckerberg und arbeitet seit Februar 2012 für den Netzwerkriesen. Auch die neue Marketingchefin angelte sich Facebook bei der Konkurrenz - allerdings über Umwege. Van Dyck war vor ihrem letzten Job beim Jeanshersteller Levis für Apple tätig. Zuvor verdiente sie sich ihre ersten Sporen mit der Just-Do-it-Kampange des Schuhherstellers Nike. Van Dycks Auftrag: Facebook für die Umwandlung zur Aktiengesellschaft fit machen. Wie gut das gelungen ist, wird sich am Freitag zeigen.

[news.de] · 15.05.2012 · 10:53 Uhr
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