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Extra: Quallen in der Moskwa und Flüssig-Schokolade

Moskau (dpa) - Ein Ende der Wald- und Torfbrände in Russland ist nicht in Sicht. Einige Schlaglichter aus dem Alltag der Russen:

SCHUTZMASKEN: Um bis zu 500 Prozent ist der Verkauf von Atemschutzmasken in Russland angestiegen. Für Moskau gaben die Apotheken ein Absatzplus von 150 Prozent im Vergleich zum Juni an. Im Kampf gegen die Atemnot durch den Rauch der Torf- und Waldbrände seien aber auch Sauerstoffballons ein Verkaufsschlager.

SCHOKOLADE: Wer Schokolade mag, hat in der Jahrhunderthitze zunehmend das Nachsehen. Läden bestellen die Süßigkeiten derzeit nicht mehr, weil die Schokolade sich bei den Temperaturen verflüssigt. Überhaupt hätten Geschäfte Schwierigkeiten, Waren zu lagern, sagte die Handelsexpertin Irina Kanunnikowa. Aber es werde weniger gegessen.

FERIEN: Für Schüler und Studenten sollen sich die Ferien verlängern, wenn der Smog in Moskau bis September weiter ein Umweltproblem darstellt, sagte Russlands oberster Amtsarzt Gennadi Onischtschenko. Er hatte auch eine Siesta nach spanischem Vorbild für die arbeitende Bevölkerung vorgeschlagen - aber ohne Erfolg.

TIERE: Das Wasser in Moskaus Flüssen hat sich auf bis zu 27 Grad aufgeheizt - nun leben zur Überraschung der Einheimischen Quallen aus dem Schwarzen Meer in der Hauptstadt. Die Tiere seien von Touristen ausgesetzt und könnten nun dort wohl einige Zeit überleben, sagte der Biologe Michail Perowski.

FUSSBALL: Wegen des Smogs will der russische Fußballverband die Spiele am Wochenende verschieben. Ein mehrstündiger Aufenthalt an der Luft kommt in Moskau dem Konsum von 80 Zigaretten gleich. Von einer Absage wäre das Lokalderby zwischen Dynamo Moskau mit dem deutschen Nationalstürmer Kevin Kuranyi und ZSKA betroffen.

Brände / Wetter / Russland
06.08.2010 · 06:20 Uhr
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