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Extra: Postbank-Angebot kommt an der Börse schlecht an

Frankfurt/Main (dpa) - Aktien der Postbank haben am Montag nach dem angekündigten Pflichtangebot für eine Komplettübernahme durch die Deutsche Bank deutliche Kursverluste hinnehmen müssen.

Am Vormittag büßten die Titel des Geldinstituts 6,79 Prozent auf 25,20 Euro ein. Damit waren sie abgeschlagenes Schlusslicht im MDax, der zeitgleich um 0,58 Prozent auf 8728,33 Punkte zulegen konnte. Die Aktie der Deutschen Bank gab gegen den festeren Dax-Trend um lediglich 0,08 Prozent auf 47,66 Euro nach, hatte jedoch am Freitag nach ersten Gerüchten über die Größenordnung ihrer geplanten Kapitalerhöhung bereits kräftig verloren.

Die Deutsche Bank will 24 bis 25 Euro für eine Postbank-Aktie bieten und damit vermeiden, dass sie im Februar 2012 weitere Aktien zum Preis der vereinbarten 45 Euro je Aktie übernehmen muss. Derzeit befinden sich etwas mehr als 30 Prozent der Postbank im Streubesitz. An der Börse hatte das Papier in den vergangenen Wochen wegen der Spekulationen auf ein Gebot der Deutschen Bank bereits deutlich zugelegt.

Kepler-Analyst Dirk Becker führte die negative Kursentwicklung der Postbank-Aktie auf die Enttäuschung vieler Anleger zurück. Diese hätten auf einen Aufschlag spekuliert und sie damit in Richtung 30 Euro nach oben getrieben.

Banken / Börsen
13.09.2010 · 22:25 Uhr
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