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Extra: «Partei»-Gründer Sonneborn bei FDP-Wahlparty

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Berlin (dpa) - Von wegen Katerstimmung: Trotz des äußerst mageren Ergebnisses bei der Wahl in Berlin gab es in der FDP-Zentrale bei der ersten TV-Prognose lauten Jubel. Im Thomas-Dehler-Haus waren um 18.00 Uhr sogar Sprechchöre «Jetzt geht's los» zu hören.

Die Erklärung: Der Jubel kam nicht von FDP-Mitgliedern, sondern von etwa 30 Anhängern der Konkurrenzpartei «Die Partei» um den ehemaligen «Titanic»-Chefredakteur Martin Sonneborn, die sich eingeschmuggelt hatten.

Sonneborn wollte dann auch einige Worte an die FDP-Gemeinde richten, was ihm von Ordnern aber verwehrt wurde. Die «Guerilla- Aktion» erklärte er dann im Saal mit den Worten: «Wir freuen uns, dass die letzte Spaßpartei in Berlin rausgeflogen ist.» Der frühere Chef des Satiremagazins «Titanic» verteilte dann auch noch Aufnahmeanträge für «Die Partei». «Wir bieten FDP-Mitgliedern jetzt ein Aussteigerprogramm an.»

Ansonsten hatte «Die Partei» am Sonntag auch keinen großen Grund zur Zufriedenheit. Sie scheiterte in Berlin ebenfalls klar an der Fünf-Prozent-Hürde.

Wahlen / Berlin / FDP
19.09.2011 · 01:14 Uhr
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