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Extra: Parlamentarier droht Oppositionellen

Moskau (dpa) - Mit Todesdrohungen gegen russische Oppositionelle über den Kurznachrichtendienst Twitter hat ein Abgeordneter der Regierungspartei erneut für Aufregung gesorgt.

Er wolle «für Russland sterben» und dabei «30 Liberale mitnehmen», kündigte Konstantin Rykow (32) nach Angaben russischer Medien an - kurz vor einer Großdemonstration von Kremlgegnern. Der Ultranationalist, der seine Mitteilungen oft mit «Ehre sei Russland» beendet, saß bislang für die von Ministerpräsident Wladimir Putin geführte Partei Geeintes Russland in der Staatsduma.

Wenige Tage zuvor hatte Rykow über Twitter Oppositionelle vulgär beleidigt. Die Mitteilung tauchte für kurze Zeit auch auf der offiziellen Seite von Präsident Dmitri Medwedew auf. Der Kreml machte einen Mitarbeiter verantwortlich, der eigenmächtig gehandelt habe, und löschte den Eintrag rasch.

Wahlen / Demonstrationen / Russland
10.12.2011 · 22:03 Uhr
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