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Extra: Obama telefoniert mobil verschlüsselt

US-Präsident Barack Obama telefoniert verschlüsselt. Foto: Gary Fabiano

Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama ist nicht selten mit einem Handy zu sehen. Offizielle Angaben darüber sind rar, aber es gilt als offenes Geheimnis in Washington, dass er ein Fan der Marke Blackberry ist.

Mit den Geräten kann er nicht nur Telefonieren und SMS schicken, sondern auch E-Mails schreiben. Zuletzt wurde er mit dem Modell Curve 8900 fotografiert. Angeblich besitzt er mindestens zwei.

Ein Standardgerät wäre für ihn aber viel zu unsicher. Experten zufolge wurden seine Blackberrys mit einer eigens entwickelten Software aufgerüstet, die Anrufe und E-Mails verschlüsselt und über eigene Server laufen lässt. Die NSA habe das System nach langen Tests schließlich für abhörsicher befunden. Die Krux: Dadurch könne Obama nur mit ausgewählten Leuten telefonieren und Nachrichten austauschen. Sie benötigen angeblich identisch gesicherte Blackberrys, um seine Anrufe und Daten zu entschlüsseln.

Eine Software-Lösung ist aber wohl nie zu 100 Prozent sicher. Daher könne Obamas Blackberry zum Beispiel keine Mails mit Anhängen empfangen, heißt es. Außerdem müsse er immer wieder seine E-Mail-Adresse verändern.

Manche Experten meinen zudem, dass sich Obamas Handys nur über eigene mobile Sendestationen des Weißen Hauses mit öffentlichen Mobilfunktürmen verbinden können. Auf diese Weise solle die Identifikationsnummer der Geräte verschleiert werden, damit Obama nicht anhand seiner Handynutzung lokalisiert werden könne.

Bundesregierung / Geheimdienste / USA
24.10.2013 · 15:37 Uhr
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