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Extra: «Kim Jong-Il looking at things»

Typisch: Sonnenbrille und Hände in den Taschen. Mit dem täglichen offiziellen Foto wurde gezeigt, dass sich der Geliebte Führer wirklich um alles kümmerte. Foto: Yonhap

Berlin (dpa) - Kim Jong-Il war in Nordkorea gefürchtet - doch die Propagandafotos des verstorbenen Machthabers gelten im Internet als Lacher. Zu sehen: Kim, wie er Dinge anschaut, ob Maschinen, Computer, Büstenhalter, Würstchen, Kaugummi oder Reis.

Meist trägt er dabei eine graue Jacke mit fliederfarbenem Revers, fast immer eine riesige Sonnenbrille, dazu nicht selten eine Pelzmütze.

Die Bilder stammen aus staatlichen Quellen und sollen offenbar dokumentieren, was im bettelarmen Nordkorea alles hergestellt wird. Im Netz haben sie sich zu einem «Mem» entwickelt, einem Witz, der sich von selbst weiterverbreitet. Als Ursprung gilt der Blog «kim jong-il looking at things», der seit Oktober 2010 online ist. Danach haben sich zahlreichen Blogs und Medien über die Bilder amüsiert.

Auch im Netz tritt Kim Jong-Un die Nachfolge seines Vaters an. Wenige Stunden, nachdem der Tod des «geliebten Führers» im Westen die Runde machte, waren bereits zwei Blogs zu Ehren des Erben online, beide mit dem Titel «kim jong-un looking at things».

«Es geht darum, den Witz fortzuführen», erklärte Guido Bülow, der beim Web-Dienst Posterous eine Seite eingerichtet hat. Der Ernst der Lage in Nordkorea sei zwar offensichtlich. «Aber die ganze Familie ist so absurd, dass man sich darüber lustig machen muss», sagte der Journalist der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Innenpolitik / Internet / Nordkorea
19.12.2011 · 22:40 Uhr
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