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Expertentreffen bei EU zu Griechenland-Spekulationen

Brüssel (dpa) - Vor dem Hintergrund der Schuldenkrise in Griechenland haben Experten von Aufsichtsbehörden, Hedgefonds, Banken und Ratingagenturen in Brüssel über Finanzmarktspekulationen beraten.

Es sei ein Treffen auf «technischer Ebene» gewesen und es wurden keine Schlussfolgerungen der Debatte gezogen, sagte die Sprecherin von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier am Freitag.

Ein Thema der Begegnung waren oft undurchsichtige Absicherungsgeschäfte über Finanzprodukte (Credit Default Swap/CDS). Damit werden Ausfallrisiken von Anleihen oder Krediten gehandelt. Der CDS-Markt soll Spekulationen gegen das finanzschwache Griechenland verstärkt haben. Investoren sollen dabei von Spekulationen auf das Risiko der Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und einer selbst geschaffenen Panikwelle profitiert haben.

Die Kommission nahm zu den Vorwürfen gegen CDS in der Sache keine Stellung. Es gehe derzeit noch darum, Fakten zu sammeln, sagte die Sprecherin. Von dem Treffen erhoffe man sich Anregungen für die Ausarbeitung einer neuen EU-Richtlinie für Derivate, die Barnier bis Ende des Jahres vorlegen will.

EU / Finanzen / Griechenland
05.03.2010 · 16:40 Uhr
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