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Experte: EHEC-Tod in Hamburg nicht unbedingt Einzelfall

EHEC-Keime im Labor: In Deutschland erkrankten auch vor dem großen Ehec-Ausbruch im vergangenen Mai 800 bis 1200 Menschen pro Jahr an dem aggressiven Lebensmittelkeim. Foto: Matthias BeinGroßansicht

Hamburg (dpa) - EHEC-Experte Helge Karch hat davor gewarnt, den Tod einer Sechsjährigen an dem Darmkeim in Hamburg als Einzelfall zu beurteilen.

«Gerade in der kalten Jahreszeit haben sich EHEC-Ausbrüche in Deutschland oft über viele Wochen hingezogen», sagte der Direktor des Instituts für Hygiene in Münster dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Es sei keinesfalls sicher, dass es sich bei dem Tod des Mädchens um einen Einzelfall handle. «Man muss jetzt über mehrere Wochen sehr genau beobachten, ob weitere Infektionen auftreten», sagte Karch.

Die Hamburger Gesundheitsbehörde hatte betont, dass der Tod der Sechsjährigen ein Einzelfall gewesen sei und man keine Angst vor einer Krankheitswelle haben müsse. Nach Ansicht von Karch ist es aber zu früh für eine Entwarnung. In Deutschland erkrankten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) auch vor der großen EHEC-Welle im vergangenen Mai und Juni 800 bis 1200 Menschen pro Jahr an dem aggressiven Lebensmittelkeim. Das Mädchen war am 11. Februar im Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf gestorben.

Gesundheit / Infektionen
26.02.2012 · 12:56 Uhr
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