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Experte: 500 Euro Schmerzensgeld liegen im Rahmen

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Köln/Berlin (dpa) - 500 Euro Schmerzensgeld wie für Bahnreisende mit Gesundheitsproblemen durch Hitze sind aus Expertensicht auch für leichte Unfallverletzungen üblich.

Vergleichbare Summen gebe es etwa bei einem kleinen Schleudertrauma oder Prellungen nach einem Auffahrunfall, sagte der Vorsitzende des Verkehrsrechtsausschusses im Deutschen Anwaltverein, Michael Bücken, der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag in Köln.

Bei ICE-Fahrgästen, die Kreislaufprobleme hatten oder dehydriert waren, seien 500 Euro «ein nicht unangemessen niedriger Betrag für den Durchschnittsfall». Eine andere Einschätzung könne sich bei eventuellen längeren Krankenhausaufenthalten ergeben.

Schmerzensgeld werde in der Regel per außergerichtlicher Einigung bestimmt, erläuterte Bücken. Als Orientierung dienten dabei Tabellen mit entschiedenen Fällen. Die gebräuchlichste gebe der Autoclub ADAC heraus.

Millionensummen wie in den USA, wo Schmerzensgeld auch einen Strafcharakter habe, gebe es hierzulande nicht. Bei Verkehrsunfällen zum Beispiel übernimmt die Kfz-Haftpflicht des Verursachers das Schmerzensgeld.

Bahn / Wetter / Hitze
22.07.2010 · 17:07 Uhr
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