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Exil-Iraner demonstrieren in Deutschland

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Frankfurt/Main/Hamburg/Berlin (dpa) - Aus Protest gegen das Vorgehen der iranischen Regierung nach der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad sind in Deutschland hunderte Menschen auf die Straße gegangen.

In Frankfurt kamen am Dienstagabend mehr als 1000 Exil-Iraner auf den Römerberg, um gegen Polizeiwillkür, Medienzensur und Wahlfälschung in ihrem Heimatland zu demonstrieren. Immer wieder mischte sich auch die Sorge um das Schicksal Angehöriger in die Redebeiträge.

In Berlin zogen nach Polizeiangaben etwa 1100 Demonstranten friedlich über den Kurfürstendamm zur Gedächtniskirche. Zu dem Protestzug hatte unter anderem die iranische Studentengemeinde in Berlin aufgerufen.

Vor dem iranischen Generalkonsulat in Hamburg versammelten sich etwa 600 Menschen. Fünf Demonstranten, die versucht hatten, den Zaun zu überwinden und auf das Gelände zu gelangen, seien in Gewahrsam genommen worden, berichtete ein Polizeisprecher. Die Aktion sei aber insgesamt friedlich verlaufen. «Wo ist unsere Stimme!» und «Nein zum Putsch» war auf Spruchbändern zu lesen.

Konflikte / Wahlen / Iran / Deutschland
16.06.2009 · 21:15 Uhr
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