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Ex-THQ-Führungskraft Browne: - Gebrauchtmarkt "tötet" Singleplayer-Spiele

Die Gerüchte um potentielle Maßnahmen zum Blocken von Gebrauchtspielen in künftigen Konsolengenerationen haben zu starken Protesten seitens der Spieler geführt. Nichtsdestotrotz findet die Idee aus der Entwickler- und Publisherseite immer mehr Unterstützung. In die Diskussion eingeschaltet hat sich nun auch der ehemalige Vizepräsident der Core-Games-Abteilung von THQ, Richard Browne. Er befürwortet die wie auch immer geartete Unterdrückung von Gebrauchtspielen, weil diese schädlich für die gesamte Industrie seien.

Ich hoffe und unterstütze Microsoft und Sony aktiv dabei, dass sie die 'Nuclear Option' wählen [dt. etwa: „den roten Knopf drücken“ ;A.d.R.] und dem ein Ende bereiten“, so Browne in dem Beitrag von GamesIndustry International. „Beschert uns keine Gebrauchtspiele, gebt uns digitalen Zugang zu Software ab dem Tag, an dem sie in den Handel kommt. Ich denke nicht, dass wir damit auch nur einen kleinen Umsatzeinbruch sehen werden; ich glaube sogar, er wird steigen.

Browne teilt die Ansicht vieler Beschäftigten der Spieleindustrie, die argumentieren, dass der Gebrauchtspielemarkt einen schädlichen Einfluss auf die Branche besitzt, weil beim Handel aus zweiter Hand kein Kapital an die Hersteller fließt, gleichzeitig aber weniger Spiele aus erster Hand gekauft werden.

Die Diskussion hat mit dem Gerücht, der Nachfolger der Xbox 360 könne die Nutzung von Gebrauchtspielen unterbinden, neue Ausmaße erreicht. Während Händler angesichts wachsender digitaler Verkaufsplattformen immer abhängiger vom Gebrauchtmarkt werden, prognostizieren Entwickler den Tod für die Videospielindustrie, sollten Secondhand-Käufe weiter zunehmen. Laut Browne sind auch Branchenkrankheiten wie die fehlende Innovation bei Spielen und die Schließungen von unabhängigen Studios auf den Gebrauchtspielemarkt zurückzuführen.

Der ehemalige THQ-Mitarbeiter argumentiert, dass die Idee von Einzelspieler-Games in seinen Augen vom Aussterben begriffen sei. Hersteller gäben viel Kapital dafür aus, gute Mehrspieler-Modi zu kreieren, damit Spieler lange mit ihnen beschäftigt sind und ihre Titel nicht beispielsweise nach einmaligem Durchlauf weiterverkaufen. „Schaut euch das letzte Ninja Gaiden-Spiel an“, nennt Browne ein anderes Beispiel. „Warum besitzt es einen Mehrspielermodus? Was für einen Effekt soll der auf die Einzelspieler-Erfahrung haben? Es gibt keinen Grund für die Existenz des Mehrspielermodus; er macht keinen Sinn im Universum von Ninja Gaiden.“ Die Anfrage danach wird Browns Ansicht nach nicht zu einem deutlich verstärkten Budget für den Entwickler geführt haben, also habe die Implementierung Auswirkung auf das eigentliche Kernspiel gehabt. Ein geforderter Multiplayermodus auf Kosten der Einzelspielerkampagne.

Unternehmen wie Electronic Arts, THQ oder Ubisoft haben in der Vergangenheit bereits sogenannte Onlinepässe eingeführt, die neuen Spielen beiliegen und Online-Funktionen freischalten. Wer einen solchen Titel aus zweiter Hand erwirbt, muss den Pass für rund 10 Euro nachkaufen, um auf die entsprechenden Funktionen zurückzugreifen. Ähnlich wie Browne äußerte sich im Februar der Design Director des 'Saints Row'-Studios, Jameson Durall: „Letztendlich gehe ich fest davon aus, dass wir etwas gegen diese Problem [Gebrauchtspielemarkt; A.d.R.] unternehmen müssen, oder unsere Branche fällt auseinander.
Games
[looki.de] · 14.04.2012 · 12:25 Uhr · 330 Views
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