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Ex-Siemens-Chef Pierer muss sechsstelliges Bußgeld zahlen

München (dts) - Der frühere Siemens-Chef Heinrich von Pierer muss im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre ein Bußgeld zahlen. Die Staatsanwaltschaft München zieht Pierer wegen fahrlässiger Verletzung der Aufsichtspflicht zur Verantwortung. Die genaue Höhe des Bußgeldes ist allerdings nicht bekannt. Bei Fahrlässigkeit sieht das Gesetz eine Geldstrafe von maximal 500.000 Euro vor, in seinem Fall wird der Betrag jedoch deutlich niedriger sein. Der 69-Jährige Manager hatte sich mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Siemens bereits außergerichtlich geeinigt, fünf Millionen Euro als symbolische Wiedergutmachung zu zahlen. In der Schmiergeldaffäre ist Siemens ein Schaden von 2,5 Milliarden Euro entstanden. Neben Pierer hatten auch acht weitere Spitzenmanager eingewilligt, dem Unternehmen insgesamt knapp 20 Millionen Euro zu zahlen. Der ehemalige Konzernchef Thomas Ganswindt und Ex-Finanzchef Heinz-Joachim Neubürger waren indes nicht in der Lage, sich außergerichtlich zu einigen. Gegen sie ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.
DEU / Industrie / Unternehmen / Kriminalität / Justiz
03.03.2010 · 23:12 Uhr
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