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Ex-IKB-Chef Ortseifen zu Bewährungsstrafe verurteilt

Düsseldorf (dpa) - Urteil im Prozess um die Beinahe-Pleite der Mittelstandsbank IKB: Der ehemalige Bankchef Stefan Ortseifen ist vom Landgericht Düsseldorf wegen vorsätzlicher Marktmanipulation zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Außerdem muss er eine Geldstrafe von insgesamt 100 000 Euro zahlen. Ortseifen ist der erste deutsche Spitzenbanker, der in Zusammenhang mit der Finanzkrise verurteilt wurde. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er die Lage der IKB kurz vor deren Milliarden-Desaster in einer Pressemitteilung im Juli 2007 irreführend beschönigt habe.
Prozesse / Banken / Urteile
14.07.2010 · 10:09 Uhr
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