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Ex-Finanzminister Eichel sieht sich "Neidkampagne" ausgesetzt

Berlin (dts) - Der ehemalige Finanzminister Hans Eichel (SPD) sieht sich einer "Neidkampagne" ausgesetzt. "Betroffen macht einen das schon, wenn eine Neidkampagne gegen einen geführt wird, die im Übrigen mit Fakten gar nichts zu tun hat", sagte Eichel dem Online-Magazin "Fuldainfo". Die Ministerbezüge in Deutschland seien "wahrhaftig nicht zu hoch" und selbst die Bundeskanzlerin habe lediglich "ein Gehalt wie der Geschäftsführer eines mittelständischen Betriebes mit 200-500 Mitarbeitern".

Jeder Sparkassendirektor in Deutschland beziehe ein höheres Gehalt und höhere Altersbezüge als der Bundesfinanzminister. Hintergrund war ein Bericht der "Bild-Zeitung", in der die Klage Eichels vor dem Bundesverwaltungsgericht auf eine höhere Pension hinterfragt wurde. Die Zeitung schüre mit dem Bericht "das Bild des raffgierigen Politikers", so Eichel weiter. Zu dem Prozess habe er im Übrigen keine Alternative, weil das Land Hessen und die Stadt Kassel sich bei der Berechnung seiner Pension uneinig seien und ein Versorgungsausgleich mit seiner geschiedenen Frau noch ausstehe. "Dieser Versorgungsausgleich kann nur auf rechtlich unzweifelhafter Grundlage erfolgen", so Eichel.
DEU / Leute
06.11.2011 · 18:15 Uhr
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