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Ex-BND-Präsident: Gespräch mit Snowden würde zweifach abgehört

Berlin (dpa) - Ex-BND-Präsident Hans-Georg Wieck geht davon aus, dass ein Gespräch deutscher Vertreter mit dem NSA-Enthüller Edward Snowden in Moskau sowohl von russischen als auch von amerikanischen Geheimdiensten abgehört würde. Er nehme nicht an, dass die Russen Probleme machen, sagte er der «Mitteldeutschen Zeitung». Er fügte aber hinzu: Das Gespräch werde von den Russen abgehört und auch von den Amerikanern mitgeschnitten. Wieck erklärte weiter: Die Amerikaner würden das Gespräch nicht gerne sehen. Spionage gegen einen Verbündeten könne sehr viel kosten.

Geheimdienste / Snowden / USA / Deutschland
07.11.2013 · 02:53 Uhr
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