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Europäischer Gerichtshof kippt Exklusiv-Vermarktung von TV-Fußballrechten

Luxemburg (dts) - Die Exklusiv-Vermarktung von Fernsehrechten im Profifußball muss geändert werden. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in Luxemburg. Exklusivitätsrechte würden laut den Richtern gegen geltenden EU-Recht verstoßen, da der europäische Binnenmarkt somit in nationale Märkte aufgeteilt werde.

Hintergrund des Urteils ist ein Streit zwischen der Premier League und einer Pub-Besitzerin aus Portsmouth. Die Frau hatte in ihrer Kneipe Spiele der höchsten englischen Liga mit Hilfe einer nicht autorisierten griechischen Decoderkarte gezeigt. Diese dürfen laut dem Gerichtshof nicht verboten werden. Die Entscheidung könnte Folgen für die Vermarktung der Premier League haben.
Luxemburg / Fernsehen / Fußball
04.10.2011 · 10:16 Uhr
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