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Europäer drohen bei UNO-Rede von Ahmadinedschad mit Eklat

New York (dts) - Sollte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad bei seiner morgigen Rede vor der UNO-Vollversammlung in New York wieder ausfällig werden, wollen mehrere europäische Diplomaten demonstrativ den Saal verlassen. Entsprechende Pläne hat das Auswärtige Amt dem "Handelsblatt" bestätigt. Demnach habe Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) den deutschen Vertretern in New York entsprechende Anweisungen erteilt, sollte Ahmadineschad erneut den Holocaust leugnen oder sich antisemitisch äußern. Weiterhin gebe es Bemühungen, Partner in der EU ebenfalls von einer derartigen Aktion zu überzeugen, um geschlossen auftreten zu können. Bei der UN-Menschenrechtskonferenz im April hatte der iranische Präsident den Zionismus als "personifizierten Rassismus" bezeichnet.
USA / Iran / DEU / UN
22.09.2009 · 22:10 Uhr
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