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Eurocontrol: Weiter keine Entspannung an Flughäfen

Flughafen Frankfurt weiter geschlossenGroßansicht
Brüssel (dpa) - Die Lage im europäischen Luftraum wird sich nach Vorhersagen der Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol auch in nächster Zeit nicht entspannen.

Mit nur etwa 6000 von an einem normalen Samstag erwarteten 22 000 Flügen fielen mehr als zwei Drittel aller Flüge in Europa aus, teilte die Organisation am Samstag in Brüssel mit. Den Vorhersagen zufolge werde die Aschewolke bleiben und Auswirkungen mindestens in den nächsten 24 Stunden haben.

In den meisten Teilen Nord- und Mitteleuropas seien für zivile Maschinen keine Starts oder Landungen möglich, teilten die Experten weiter mit. Dazu zählten Österreich, Belgien, Kroatien, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Nordfrankreich, fast ganz Deutschland, Ungarn, Irland, Norditalien, die Niederlande, das südliche Norwegen, Polen, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, Schweden, die Schweiz und Großbritannien.

In einigen dieser Gebiete sei der obere Luftraum prinzipiell offen, je nach der zu beobachtenden und erwarteten Aschebewegung. Dieser Luftraum sei wegen der geschlossenen umliegenden Gebiete aber zumeist dennoch nicht erreichbar. Südeuropa, darunter Spanien, der Südbalkan, Süditalien, Bulgarien, Griechenland und die Türkei blieben offen. Von den üblicherweise täglich 300 in Europa erwarteten, transatlantischen Landungen habe es am Morgen 73 gegeben. Am Freitag fanden nach den Angabe 10 400 Flüge statt, anstelle der für einen Freitag üblichen 29 000.

Vulkane / Luftverkehr / Island
17.04.2010 · 12:13 Uhr
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