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Eurocontrol sieht merkliche Entspannung am Himmel

Brüssel (dpa) - An Europas Himmel wird es wieder geschäftiger: Die europäische Luftsicherheitsbehörde Eurocontrol rechnete am Dienstagmittag damit, dass rund 50 Prozent der eigentlich für den Tag geplanten Flugverbindungen gewährleistet werden können.

Das wäre eine merkliche Entspannung - verglichen mit den fast 80 Prozent Ausfall vom Sonntag und den nahezu 70 Prozent vom Montag. Wie die Behörde in Brüssel weiter mitteilte, bleibt die Aschebelastung allerdings vorerst vor allem in Nordwest-Europa eine Gefahr. Daher sei auch weiter mit Flugverboten zu rechnen. «Wann die Dinge wieder ganz zur Normalität zurückkehren, ist jetzt noch nicht abzusehen», sagte eine Sprecherin. Allerdings sei jenseits von sechs Kilometern Höhe schon wieder der komplette europäische Luftraum frei.

Für Dienstag rechnete Eurocontrol mit 14 000 Flügen über Europa - an einem normalen Dienstag läge die Zahl zwischen 27 000 und 28 000. Vorausgesetzt, dass sich die Aktivität des Vulkans auf Island und das Wetter nicht merklich ändern, werde sich die Lage in den nächsten Tagen weiter entspannen, hieß es von der Behörde.

Für die noch verhängten Flugverbote ist es entscheidend, ob die Intensität der Asche in der Luft einen Grenzwert erreicht. «Wenn die Konzentration das Zehnfache des normalen Wertes beträgt oder überschreitet, wird das betroffene Gebiet gesperrt», sagte die Sprecherin. Die Konzentration lasse sich mit Satelliten ermitteln, deren Instrumente die Vulkanasche in der Luft nachweisen können.

Eurocontrol: http://dpaq.de/TuIJk

Vulkane / Luftverkehr / Island / Frankreich
20.04.2010 · 13:20 Uhr
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