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Euro-Kritiker fordern Neustart für den Euro

Berlin (dts) - In einem Gegenantrag zum Euro-Papier der CDU-Spitze für den CDU-Bundesparteitag Ende nächster Woche in Leipzig haben namhafte Euro-Kritiker der Union einen Neustart für den Euro gefordert. Wie die "Bild"-Zeitung (Freitagsausgabe) berichtet, sei der Antrag am Donnerstag in der Berliner CDU-Zentrale eingegangen und maßgeblich vom CDU-Haushaltsexperten Klaus-Peter Willsch und dem früheren sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt verfasst worden. In dem Antrag wird ein neuer Euro-Vertrag unter dem Titel "Euro 2.0" vorgeschlagen.

Demnach soll der kürzlich beschlossene Euro-Krisenfonds EFSF 2013 auslaufen und nicht durch den geplanten dauerhaften ESM-Fonds ersetzt werden. Dieser schaffe falsche Anreize für Schulden-Sünder, so die Autoren. Stattdessen könnten dem neuen Vertragswerk "Euro 2.0" all jene Euro-Länder beitreten, die bereit sind, sich einem strengen Spar-Regime zu unterwerfen, das auch automatische Sanktionen vorsieht. Auch Austritt und Rauswurf aus der neuen Einheitswährung sollen in dem neuen Euro-Pakt klar geregelt sein.
DEU / Parteien / Weltpolitik / Wirtschaftskrise
04.11.2011 · 00:10 Uhr
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