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Euro-Finanzminister geben weitere Kredittranche für Griechenland frei

Brüssel (dts) - Die Finanzminister der Euro-Zone haben am Dienstag wie erwartet die nächste Finanzspritze in Höhe von acht Milliarden Euro an Griechenland freigegeben. Dies bestätigten EU-Diplomaten am Dienstagabend. Die Euro-Länder steuern demnach rund 5,8 Milliarden Euro zur Kredittranche bei, während der Internationale Währungsfonds die restlichen Mittel aufbringt.

Das Geld stammt aus einem Hilfsprogramm für Griechenland aus dem Jahre 2010. Die hellenische Regierung benötigte dringend die nun freigegebene Rate, da Griechenland andernfalls bereits Anfang Dezember pleite gegangen wäre. Nachdem sich die neue griechische Regierung verbindlich zu weiteren Spar- und Reform-Paketen bekannt hatte und die Auflagen der EU damit erfüllt waren, war mit der Freigabe der nächsten Kredittranche gerechnet worden. Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos bekräftigte bei dem Treffen den Sparwillen Athens: "Wir haben den notwendigen politischen Konsens, wir haben die nötige nationale Einheit und auch die nationale Entschlossenheit voranzugehen."
DEU / Griechenland / Weltpolitik / Wirtschaftskrise
29.11.2011 · 19:52 Uhr
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