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EU: Zwei Bundesländer tun zu wenig gegen Geldwäsche

Brüssel (dpa) - Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern tun nach Ansicht der EU-Kommission nicht genug gegen Geldwäsche. Die beiden Bundesländer hätten nur unzureichend Aufsichtsbehörden zur Überprüfung des Finanzsektors eingerichtet. Die Bundesregierung muss sich innerhalb von zwei Monaten zu dem Vorwurf äußern. In letzter Konsequenz kann die Kommission Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen. Mit dem EU-Gesetz zur Bekämpfung der Geldwäsche werden Institutionen des Finanzsektors in die Pflicht genommen.

EU / Kriminalität
27.01.2011 · 17:48 Uhr
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