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EU-Parlamentspräsident droht ukrainischer Führung mit Sanktionen

Brüssel/Kiew (dts) - EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat der ukrainischen Führung harte Sanktionen angedroht. Der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) sagte der SPD-Politiker: "Wer mit derart brutaler Gewalt vorgeht, verspielt den letzten Rest an Vertrauen". Die EU müsse jetzt klarmachen, dass sie Gewaltanwendung nicht akzeptiere.

"Wenn es nicht zu konsensualen Lösungen kommt, dann wir man seitens der EU die Sperrung von Bankkonten und Reisebeschränkungen für die ukrainische Führung nicht ausschließen können." Zugleich verlangte Schulz eine EU-Initaitive zur Lösung der Ukraine-Krise. Die Fronten in Kiew seien vollkommen verhärtet. "Deshalb ist Hilfe von außen notwendig. Die EU muss dabei helfen, den Knoten in Kiew durchzuschlagen und dabei auch Russland einbeziehen, weil es großen Einfluss auf Janukowitsch hat." Bei der orangenen Revolution sei es der EU schon einmal gelungen, einen Bürgerkrieg zu verhindern. "Daran können wir anknüpfen."
Politik / EU / Ukraine / Proteste / Gewalt
25.01.2014 · 00:00 Uhr
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