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EU offenbar vor Durchbruch für Griechenland-Hilfe

Brüssel (dts) - Die Europäische Union steht offenbar vor einem Durchbruch bezüglich einer finanziellen Unterstützung Griechenlands. Noch vor dem EU-Gipfel am kommenden Donnerstag soll eine Entscheidung darüber fallen, wie Griechenland geholfen werden kann. Der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy haben demnach ein Treffen der Staats- und Regierungschefs vor Beginn des Gipfels angeregt. Ein Sprecher des EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy sagte der "Financial Times Deutschland", dass es das Ziel sei, "vor dem Gipfel eine Vereinbarung zu finden". Rompuy stehe deshalb in Kontakt unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und anderen Regierungschefs. Aus Regierungskreisen in Berlin hieß es, dass sich ein Konsens für Milliardenhilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) abzeichne, um im Ernstfall einen Staatsbankrott des Partners zu verhindern. Weiterhin heißt es, dass Frankreich und Deutschland an einer Mischung zwischen IWF-Hilfen und Krediten der beiden Staaten arbeiten sollen. Auch weitere Länder der Euro-Zone sollen ihre Unterstützung signalisiert haben. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" habe Frankreich heute im Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingelenkt, wonach ein Kredit des IWF nicht mehr ausgeschlossen sei. "Dass ein Währungsgebiet Probleme eines Teils ihres Währungsraums über den IWF löst, kann und darf nur eine Ausnahme sein", sagte derweil Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe).
Belgien / Deutschland / Frankreich / Finanzindustrie / Weltpolitik
23.03.2010 · 19:14 Uhr
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