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EU-Minister billigen Verschärfung des Stabilitätspakts

Breslau (dpa) - Defizitsünder werden künftig in der EU härter bestraft. Die EU-Finanzminister billigten in Breslau einen mit dem Europaparlament ausgehandelten Kompromiss. Notorischen Sündern sollen künftig milliardenschwere Sanktionen auferlegt werden. Hohe Strafen waren bisher schon möglich, wurden aber in der Praxis nie verhängt. Die EU will bereits einschreiten, wenn Mitgliedstaaten noch nicht die maximal erlaubte Defizitgrenze von drei Prozent erreicht haben, um Schuldendebakel à la Griechenland schon frühzeitig zu verhindern.

EU / Finanzminister
16.09.2011 · 17:38 Uhr
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