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EU-Minister beraten über Libyen-Krise

Innenminister unter sich: Roberto Maroni (Italien, l) spricht mit Hans-Peter Friedrich (r).Großansicht

Brüssel (dpa) - Ein möglicher Militäreinsatz der EU-Staaten zur Absicherung von humanitärer Hilfe in Libyen steht auf der Tagesordnung der EU-Außenminister heute in Luxemburg.

Die Minister wollen auch die Sanktionen gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi verschärfen und beschließen, von 20 zusätzlichen Unternehmen in Libyen die Konten in Europa einzufrieren.

Die EU wartet weiter auf eine Bitte des UN-Büros für humanitäre Hilfe (OCHA) zur Entsendung von militärischem Schutz. Sollte diese Bitte erwartungsgemäß in den nächsten Tagen eingehen, so müssen Details des Einsatzes geklärt werden. Diplomaten sagten, unter anderem sei ein Einsatz von Eingreiftruppen denkbar, an denen auch Deutschland beteiligt ist. Außerhalb der offiziellen Tagesordnung reden die EU-Außenminister auch mit dem libyschen Oppositionspolitiker Mahmud Jibril, der um Unterstützung für die Anti-Gaddafi-Rebellen bitten will.

EU / Außenminister
12.04.2011 · 06:48 Uhr
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