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EU-Minister beraten über Energiesparen

Wärmebild vom BundeskanzleramtGroßansicht

Brüssel (dpa) - Über den richtigen Weg zum Energiesparen beraten die zuständigen EU-Minister heute in Brüssel. Auf dem Tisch liegt ein Vorschlag von EU-Energiekommissar Günther Oettinger, der den Druck auf Verbraucher, Unternehmen und Regierungen erhöhen will.

So sollen Staaten mehr öffentliche Gebäude sanieren und wärmedämmen. Energieversorger sollen jährlich 1,5 Prozent weniger Gas, Strom und Heizöl absetzen. Das Ziel der EU-Richtlinie lautet, den Verbrauch bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu senken.

Im Kreis der EU-Länder wird Deutschland wohl keine eindeutige Position beziehen, da sich Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) nicht einig sind. Rösler lehnt Sparvorgaben für Energiekonzerne als Planwirtschaft ab. Rösler wollte sich zunächst in Brüssel vertreten lassen, nimmt nun aber doch selbst an dem Treffen teil. Beschlüsse sind nicht zu erwarten.

EU / Energie
14.02.2012 · 07:03 Uhr
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